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Über Pressemitteilungen zum Auftreten von Schadorganismen und deren Bekämpfung im Wohnbereich, der Land- und Forstwirtschaft, im Gartenbau und im Umweltbereich:

Die Anwendervorschriften für Pestizidpräparate sowohl zur Bekämpfung von Schädlingen im Wohnbereich, als auch in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau sind für die professionellen Anwender unmissverständlich. Dennoch gibt es immer wieder Verstöße gegen die entsprechenden Festlegungen entweder aus Unkenntnis oder durch den sorglosen Umgang mit den Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln bei der Lagerung, Einhaltung der Anwenderkonzentrationen, Ausbringung und Entsorgung.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die ab 1.1.2005 in Kraft ist, nochmals die Anordnungen zum Umgang mit Gefahrstoffen darunter auch zum Umgang mit Pestiziden aktualisiert und spezialisiert wurden.
Vielfach sind die Mitteilungen über das Auftreten von Schadorganismen in verschiedenen Bereichen und Möglichkeiten zu deren umweltfreundlichen, biologischen Bekämpfung unvollständig bzw. die empfohlenen Methoden nicht wirksam.
Es wurden in Zeitungen manchmal, auch aus Unkenntnis der Sachlage bzw. der Zu-sammenhänge, nicht richtige Wertungen vorgenommen.
In den nachfolgenden Beiträgen soll über einige Mitteilungen der lokalen Presse zu Schadorganismen und deren Bekämpfung in verschiedenen Bereichen sowie dabei auftretenden Problemen berichtet werden und soweit es notwendig erscheint, eine Wertung vorgenommen werden.
Einbezogen in diesen Beitrag wurden die Zeitungsmeldungen der Jahre 2002 bis August 2005.

1.Schadorganismen im Wohnbereich und deren Bekämpfung

1.1. Schadinsekten und Spinnentiere (Milben) und deren Bekämpfung

Wenn man daran erinnert, dass in unserer einheimische Fauna in Deutschland gegenwärtig 48000 Tierarten, darunter 33000 Insektenarten leben, so sind davon doch relativ wenige Arten (Insekten), die für den Menschen unmittelbar als Schädlinge von Bedeutung sind.(1)
Nach wie vor sind Schadinsekten und Spinnentiere wie Milben im Wohnbereich anzutreffen. Darüber wurde in Zeitungen wiederholt berichtet.
So traten Schaben (genannt als Kakerlaken) in Wolfersheim/ Hessen im Wohnbereich der Häuser auf. Über die Terrassen und die Kanalisation drangen sie in die Wohnungen ein.(2)
In einigen Teilen Deutschlands hat die Ausbreitung der Schaben stark zugenommen, so dass sie in Wohnblocks, Viehställen, Heizkraftwerken und Funktionsgebäuden sich stark vermehrten. Dabei wurde die höchste Schabendichte Deutschlands in Bernau bei Berlin festgestellt. Sie verursachen hohe Schäden auch als Krankheitsüberträger. Hilfe, heißt es, kann nur durch Schädlingsbekämpfer (dort bezeichnet als Kammerjäger) erfolgen. Das Problem ist aber dabei die Finanzierung der Maßnahmen. Auch wird auf die Resistenz der Schaben gegenüber einigen Pestiziden verwiesen. (3)
Der Schutz vor Mottenfraß in Kleidungsstücken und Textilien sowie Pelzen kann nach vorher gründlicher Reinigung der Bereiche durch Lavendel- oder Zedernholzstücke sowie mit ätherischen Ölen getränkte Tücher erfolgen. Sie halten die Insekten fern.(4)
Ameisen werden in die Wohnungen (Küchen) durch Futterquellen angelockt. Deshalb kann durch den Entzug der Nahrungsquelle, indem Ritzen und Fugen mit Silikon und Gips abgedichtet werden oder durch Ameisenfallen die Plage beseitigt wird. (5)
Flöhe können auch ungewollt in Massen auftreten und zur Plage werden, so im Nachrichten-studio von Nikosia / Zypern. Die Ursache waren 20 verflöhte Katzen, die in den Studioanlagen lebten und vom Personal gefüttert wurden. (6)
Termiten haben in Johannisburg /Südafrika eine Bibliothek teilweise zum Einsturz gebracht, da der Boden zum Teil durch diese Insekten ausgehöhlt wurde. (7)
Die Stechmückenplage nimmt bei warmer Witterung im Wohnbereich zu. Als Abwehr wurden empfohlen, Duftkerzen, Elektroverdampfer, Ultraschall und Raumsprays. Sprays mit synthetischen Giften (Pestizid-Wirkstoffen) schädigen auch die Nützlinge. Genannt wird auch, dass Pyrethroide die Atmungsorgane und die Haut der Anwender reizen.(8)
Wespen, Hornissen und Bienen können im Wohnbereich zur Belästigung werden. Die meist ungefährlichen Tiere können bei schwüler Witterung zu Plagegeistern werden. Dabei sind für den Menschen die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe gefährlich, da sie auch mehrmals stechen können. Die Stiche sind meist harmlos, aber für Allergiker gefährlich und schmerz-haft, besonders die auftretenden Schwellungen. Angelockt werden die Wespen durch Fleisch, Obst und Süßigkeiten. Jährlich sterben in Deutschland 20 Menschen an Wespen- und Bienenstichen. (9) (10). In der Nähe von Wohnungen und Einrichtungen sollten die Wespennester von Schädlingsbekämpfern entfernt werden.
Durch das feuchte Frühjahr 2005 haben die Wespen frühzeitig mit dem Nestbau begonnen in denen jeweils etwa 500 Tiere leben, die aber noch nicht aggressiv sind. Auf jeden Fall sollte eine Bekämpfung im unmittelbaren Wohnbereich, in Kliniken und Kindereinrichtungen durch Schädlingsbekämpfer erfolgen. Schädlingsbekämpfer eines Betriebes z.B. Waren/Müritz führen etwa 500 Einsätze im Jahr zur Wespenbekämpfung durch. (11)
Die Wespen erweisen sich im Bereich Neubrandenburg im Sommer 2005 als auffällig lästig. Zur Beseitigung von Nestern sollten Schädlingsbekämpfer zur Hilfe geholt werden, da sie die notwendige Sach- und Fachkenntnis haben. Es wird auch darauf verwiesen, dass von 8 einheimischen Wespenarten nur die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe ohne Genehmigung bekämpft werden dürfen. Die übrigen stehen unter Artenschutz. Hornissennester müssen sorgfältig auf einen anderen Platz umgesetzt werden. (12)
Aggressive Wespen wurden in Sri Lanka beobachtet, die 300 Urlauber gestochen haben. Das betroffene Gebiet musste vorrübergehend für Urlauber geschlossen werden. (13)
Ein Bienenschwarm hat drei Tage in einem englischen Dorf Angst verbreitet. Entsprechend dem Artenschutzgesetz durfte keine Bekämpfung erfolgen. Der Schwarm starb eines natürlichen Todes. (Wahrscheinlich war die Königin verloren gegangen). (14)
In Israel haben Bienen zwei Menschen verfolgt, die sich dann in das Wasser eines Flusses (Jordan) retteten. (15)
Einen Frachtterminal des Mailänder Flughafens Malpensa haben drei sehr giftige Skorpione aus Afrika für mehrere Tage lahmgelegt. Mit einer Ladung tropischer Hölzer aus Kenia waren sie nach Italien gelangt. Diese Spinnentiere wurden als besonders gefährlich identifiziert, da es in Italien auch kein Gegengift bei Giftaufnahme durch Stiche gibt. Der Terminal wurde mit Insektiziden ausgeräuchert und das Holz vorbeugend bei -20 0C in einer Tiefkühltruhe behandelt. (16)
Die Anwendung von Dampfreinigern in Wohnungen zur Teppichreinigung bringt Probleme, da durch die Feuchtigkeit im Boden besonders gut Milben und Schimmelpilze gedeihen. Es wird empfohlen das Absaugen mit Feinstaubfiltern vorzunehmen. (Ob das ausreicht?) (17)
Im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Schadinsekten im Wohnbereich warnt die Ver-braucherzentrale erst dann Gifte (Schädlingsbekämpfungsmittel) in Räumen anzuwenden, wenn eine andere Abhilfe z.B. durch Fliegenklatschen und Klebfallen nicht den erwarteten Erfolg bringt. Dabei ist wichtig, dass der Befall vorher genau bestimmt wird, was pro-fessionelle Schädlingsbekämpfer bekanntlich generell machen. Zu beachten ist ferner, dass Präparate mit bestimmten Wirkstoffen (u.a. Phoxim, Fipronil) nur von Schädlingbekämpfern appliziert werden dürfen. (18)


1.2. Nagetiere im Wohnbereich und deren Bekämpfung

Unter den Nagetieren sind Ratten und Mäuse im Wohnbereich weit verbreitet.
Aus Pressemeldungen geht hervor, dass Deutschland gegenwärtig (2004) unter einer Rattenplage leidet. Bedingt durch das reichliche Nahrungsangebot in der Kanalisation kam es zu einer starken Vermehrung der Ratten, da ein Paar im Jahr bis 400 Nachkommen hervor-bringen kann. Geschätzt wird, dass etwa 200 Millionen Ratten in Deutschland auftreten, wodurch die Zahl der Krankheitsüberträger rapide zugenommen hat. Über Keller, Dachböden, Stallungen und die WC`s dringen sie in die Wohnungen ein. Für sie steht eine „Fast Food Gesellschaft“ zur „Verfügung“. Eine Ratte benötigt im Jahr 18 kg Nahrung. Die Bekämpfung durch Schädlingsbekämpfer macht sich unbedingt notwendig, doch es mangelt oft an dem erforderlichen Geld.(19)
Zur Bekämpfung von Ratten wurden in einer indonesischen Provinz in zwei Dörfern Eulen eingesetzt. Dabei wurden zufriedenstellende Erfolge erzielt, die Schadorganismen waren fast völlig verschwunden. Es wird angegeben, dass eine Eule pro Tag fast 100 Ratten töten kann.(20)
Als Vertilger von Mäusen werden besonders Schleiereulen aktiv. Deshalb sollte man entsprechende Nistmöglichkeiten schaffen. So leben z.B. in Sachsen- Anhalt mehr als 500 Brutpaare. (21), (22)
Weil an der Akropolis/Griechenland eine nicht ordnungsgemäße Müllweckräumung erfolgte, deshalb sind massenhaft Mäuse eingewandert. Eine Bekämpfung mit Pestiziden durch Schädlingsbekämpfer konnte aus Geldmangel nicht erfolgen. Nun wird eine Massenplage befürchtet. (23)

1.3. Pilzbefall im Wohnbereich und deren Bekämpfung

Schimmelpilze in Wohnungen sind ein Dauerbrenner in Pressemeldungen.
Durch Schimmelpilzbefall weisen Wände, Tapeten, Fenster, Möbel, Bilder u.a. schwarz-gelbe Flecke auf. Das ist nicht nur unansehnlich, sondern auch gesundheitsschädlich, da über die Luft millionenfach die Pilzsporen verbreitet und vom Menschen eingeatmet werden.
Zur Verhinderung des Pilzbefalls wird Stoßlüftung empfohlen. Auftretender Befall sollte unter Anwendung von Mund- Augen- und Handschutz mit Hausreiniger entfernt werden und die Bereiche mit Ethanol (70 % er Alkohol) abgewaschen werden. Angemahnt wird, dass auf spezielle Fungizide verzichtet werden soll, da sie bedenkliche Chlorverbindungen enthalten.(Das trifft aber nur für einige Fungizidwirkstoffe zu.) Größere Bereiche sollten von Spezialisten (Schädlingsbekämpfer) vom Pilzbefall befreit werden. (24)
Besonders im Winter breiten sich in Wohnungen Schimmelpilze aus, da bei geschlossenen Fenstern eine Zunahme der Luftfeuchtigkeit erfolgt. So gibt eine vierköpfige Familie pro Tag 15 Liter Wasser als Wasserdampf durch Atmung in die Raumluft ab. Dadurch steigt die Schimmelpilzgefahr. Ohne Lüftung sind im Frühjahr Pilzschäden zu beobachten. Um das Absetzen von Kondenswasser zu verhindern, sollte in den kühlen Morgen- und Abendstunden mehrfach die Stoßlüftung vorgenommen werden. Auf spezielle Pestizide sollte nicht verzichtet werden. (25) (26)
Ursache für die zunehmende Schimmelpilzbelastung der Innenräume sind, wie Fachleute feststellen, die Bau- und Feuchtigkeitsschäden durch fehlerhafte Sanierungen und in falschen Wärmedämmungen zu sehen. Als Empfehlung wird wiederum das mehrfache Lüften am Tag genannt. (27)
Eine Alternative sollten auch Möbel aus Massivholz für Wohnungen bedeuten, da sie zu einer guten Raumhygiene beitragen und Krankheitserreger der verschiedensten Art auf Massivholz keine Chance haben.(Ob das ausreicht?) (28)

2. Schadorganismen in Gärten und deren Bekämpfung

2.1. Insekten und Spinnentiere und deren Bekämpfung

Blattläuse gehören zu den am meisten auftretenden Schadinsekten in Gärten.
Witterungsbedingt hat im Frühjahr 2004 der Blattlausbefall der Kulturpflanzen stark zugenommen. Über 800 verschiedene Blattlausarten sind an verschiedenen Pflanzen wie Rosen, Kohl, Obstbäume festgestellt worden. Durch den Honigtau der Blattläuse werden die Blätter der Pflanzen verklebt, es werden Ameisen angelockt und Pilze sowie Krankheiten verbreitet. Durch Nützlinge (Marienkäfer, Larven der Schwebfliegen, Gallmilben) kann der Befall reduziert werden. Empfohlen werden auch Kaliseife und Rapsöl zur Bekämpfung. (29)
Blattlausbefall in Gärten lässt sich biologisch durch Florfliegen und Schwebfliegen (eine Schwebfliegenlarve kann 700 Blattläuse aussaugen) oder durch Seifenlauge oder Brenn-nesselaufguß bekämpfen. (30) ,(54)
Brennnesselextrakte sollten unverdünnt gespritzt werden, aber auch Aufgüsse aus Zigaretten- und Zigarrentabakresten sind zur Blattlausbekämpfung geeignet. (31)
Es sollten für Nützlinge (Schwebfliegen) Überwinterungsmöglichkeiten (Stauden, Sträucher) geschaffen werden, damit diese dann die Blattläuse vernichten. (32)
Vor dem Einsatz wie es heißt, der „chemischen Keule“ wird gewarnt, da sie die Nützlinge gleich mit tötet. (33) , (54)
Pflanzenextrakte aus frischen Wurmfarntrieben in Wasser oder Wermutblätter in Wasser sind geeignet gegen Blattläuse und andere Schadinsekten.(5), (34)
Oleanderröschen zeigen bei Blattlausbefall einen Niedergang der Blütenpracht. Es wird empfohlen die Blätter mit Wasser abzuspritzen und Kaliseife (Schmierseife) und Rapsöl anzuwenden sowie die Bekämpfung nach einer Woche zu wiederholen. (35)
Die Braunsaftschwebfliege (Brachyopa silviae), ein 7 mm großes Insekt, ist an der Elbe bei Dessau entdeckt worden. Die schwarz-gelben Larven dieser Fliegen können in Gärten Blattläuse vertilgen. (36)
Grüne Blattwanzen schädigen in Gärten u.a. Engelstrompeten. Durch die Saugtätigkeit und den giftigen Speichel erfolgt eine Verkrüppelung der Blätter. Die Bekämpfung kann durch Abschütteln der Schädlinge an kühlen Tagen erfolgen. Bei starkem Befall sollten Spritzungen mit Schmierseifelösungen (Kaliseife) erfolgen (37)
Milbenbekämpfungen an Pflanzen können erfolgreich durch die Behandlung mit Jauche aus Tomatentrieben oder auch aus Rhabarberblättern vorgenommen werden. (34)
Brombeergallmilben, etwa 0,2 mm groß, verhindern nicht nur das Ausreifen der Früchte, da sie diese aussaugen. Zur Bekämpfung sind keine chemischen Präparate zugelassen. Deshalb müssen Früchte und befallene Triebe von den Pflanzen entfernt werden. (38), (63)
Frostspanner an Obstbäumen lassen sich vorbeugend durch Leimringe an den Stämmen be-kämpfen. Die weiblichen Tiere sind flugunfähig und klettern an den Stämmen nach oben. (40)
Insbesondere die Larven des kleinen Frostspanners schädigen im Frühjahr (April) Blätter, Blüten und Früchte von Obst- und Zwerggehölzen. Durch die Leimringe wird verhindert, dass die Eiablage in den Kronen erfolgt. (41)
Dickmaulrüßler aus Komposthaufen befallen in Gärten Sträucher (u.a. Johannesbeere) und schädigen diese. Unklar ist noch, ob sie eine konkrete Gefahrenquelle bedeuten. (42)
Gemüsefliegen sind in Gärten lästig, da die Larven Möhren, Radieschen u.a. befallen und erheblichen Schaden verursachen. Durch Gemüsenetze aus Vlies, die unmittelbar nach der Aussaat auf die Beete gelegt werden, kann der Schaden eingedämmt werden. Um erhebliche Schäden zu vermeiden, sollten Insektizide gestreut wie Nexon Neu gestreut werden. (43), (44)
Netzwanzen können in Gärten als Pflanzensauger Probleme verursachen. Auf der Blatt-unterseite von Rhododendron, Heidelbeeren, Lavendel, aber auch von Apfel- und Birnenbäumen treten rotbraune Kottropfen auf. Empfehlung zur Bekämpfung, morgens die Larven mit einem Wasserstrahl von den Blättern abspülen und die Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln wie Spruzit Neu, Micola (Rapsöl) oder Neudosan AF. (45)
Spinnmilben, Schild- und Wollläuse befallen im Winter die Zimmerpflanzen. Zur Bekämpfung werden Spritzbrühen mit Insektiziden empfohlen. (46)
Die Kirschfruchtfliege bewirkt, dass Kirschen Maden haben. Die Eier werden in die halb-reifen Kirschen abgelegt und die Maden bohren sich in die Kirschen. Eine Bekämpfung ist durch Kirschfruchtfliegenfallen im oberen Baumkronenbereich (Nach der Ernte wieder entfernen!) oder durch chemische Wirkstoffe möglich. Aber auch Fadenwürmer können nachhaltig die Kirschfruchtfliege vernichten. (47), (48)
Haselnussbohrer verursachen bei Haselnüssen Schaden, da sie die Eier in die Nüsse legen und die Larven höhlen die Nüsse aus. Erfolgreich lassen sie sich mit Insektiziden bekämpfen. (49)
Gartenlaubkäfer, 0,5 bis 1,0 cm groß, Verwandte des Maikäfers, bedrohten besonders 2004 die Rasenflächen, da sich die Engerlinge dieser Käfer von den Rasenwurzeln ernähren. Als Folge treten im Rasen hellgelbe Flecke auf und der Rasen ist wie ein Teppich abrollbar. Eine chemische Bekämpfung ist nicht möglich, da keine Schädlingsbekämpfungsmittel zugelassen sind. Bewährt haben sich nützliche Nematoden. Die mikroskopisch kleinen Fadenwürmer (Heterohabitis bacteriophora) werden im Juli mit Wasser erfolgreich verteilt. (50), (51), (52)
Schlupfwespen zur biologischen Schädlingsbekämpfung lassen sich auf Tabakpflanzen züchten. Sie sind eine Alternative zum chemischen Pflanzenschutz. (53), (54)
Die Gentechnik zur Resistenzzüchtung von Kulturpflanzen gegenüber Schädlingen führt nicht so schnell zum Erfolg, deshalb kann noch nicht auf den Einsatz von z.B. Insektiziden und Herbiziden verzichtet werden. (55)

2.2. Nagetiere im Gartenbereich und deren Bekämpfung

Wühlmäuse gehören zu den weit verbreiteten Schädlingen in Gärten. Sie schädigen vor-wiegend die Wurzeln der Rosen, Sträucher und Obstbäume.
Zur Bekämpfung werden in der Presse „Empfehlungen“ gegeben. Da sie auf bestimmte Gerüche und Geräusche reagieren, soll man in die Gänge Oleanderblätter, zerkleinerte Thujazweige, Fichtenzweige, Kaiserkronen, Knoblauch , Hundehaare oder mit Heringslake bzw. mit Petroleum getränkte Lappen geben oder auch akustische Signale erzeugen. Sie sollen die Wühlmäuse vertreiben. Bekanntlich sind diese Methoden meistens wirkungslos. Gift sollte nicht angesendet werden, aber Fallen können aufgestellt werden. (56), (57)
Die Wühlmausbekämpfung mit Begasungsmitteln und Fallen bringen nur einen vorüber-gehenden Erfolg. Drahtnetze um die Wurzeln der Jungpflanzen verhindern Fraßschäden. (49)
Die Wühlmausplage im Museumsgarten von Stockholm/ Schweden wurde erfolgreich mit Heringslake der Delikatesse „Sustromming“ in den Tunnelgängen beseitigt, die Wühlmäuse flüchteten panikartig. (58)
Die Maulwurfbekämpfung in Gärten soll durch Vertreibung der Tiere durch Geräusche von leeren Flaschen in den Gängen, Holunderblätter, Mottenkugeln, mit Petroleum getränkten Lappen und durch Seifenlauge möglich sein.(59) Es ist aber bekannt, dass sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt.
Auf der anderen Seite sind Maulwürfe Insektenvertilger, sie schädigen nicht die Wurzeln der Pflanzen. (60)

2.3. Schneckenbefall in Gärten und dessen Bekämpfung

Das Auftreten von Nackt- und Gehäuseschnecken in Gärten kann bei Massenbefall zu großen Schäden an den Kulturpflanzen führen.
In Zeitungen wurde mehrfach über das Auftreten und mögliche Bekämpfungsmaßnahmen besonders der Nacktschnecken hingewiesen.
Da Nacktschnecken binnen weniger Wochen ihre Population vervielfachen können, richten sie großen Schaden bei Kulturpflanzen an. Besonders Gemüse, Salat, Erdbeeren, Sommer-blumen werden verzehrt. Innerhalb einer Nacht können sie 50 % ihres Gewichtes an Grünmasse aufnehmen. Besonders im Frühjahr (März) fallen die geschlüpften Jungtiere auf Grund ihres sehr guten Geruchssinnes über die Keimlinge der Pflanzen her. Eine Bekämpfung sollte daher frühzeitig erfolgen. Die biologische Bekämpfung ist durch die Begünstigung der Nützlinge wie Igel, Spitzmaus, Kröten, Eidechsen und Vögel gegeben.
Die chemische Bekämpfung mit Molluskiziden wie Schneckenkorn, Celaflor Combo oder Spiess Urania Schneckenkorn ist erfolgreich. (61), (49). Auch Bierfallen werden empfohlen, da durch Bier die Schnecken angelockt werden und dann getötet werden können.(62)
Bereiche für Kulturpflanzen dürfen im Herbst nicht mit Mulch abgedeckt werden, damit kein Unterschlupf für Schnecken geschaffen wird. Die schlüpfenden Jungtiere sollten im Herbst abgesammelt werden. (63)
Nacktschnecken werden durch den Geruch von Runkelrüben (Futterrüben) und Kartoffeln angelockt. Deshalb sollte man vor der Aussaat im Garten auf den Flächen Rüben- und Kartoffelscheiben auslegen. Am nächsten Tag kann man die Schnecken absammeln. (156)
Neuerdings werden zur Schneckenbekämpfung auch Nematodenpräparate empfohlen. (64)
Abhilfe wird auch durch Moosaufguss, der aus Moos, das drei Tage in Wasser stand besteht, erreicht. (65)
Eine besondere Empfehlung zur Schneckenbekämpfung wird von der Buchautorin Susanne Seiler gegeben. Das Schneckenproblem lässt sich lösen, indem man nur Pflanzen in Gärten anbaut, die von den Schnecken nicht gefressen werden wie Bohnenkraut, Rosen und 120 im Buch aufgeführte Blüh- und Nutzpflanzen. (66)

2.4. Pilzbefall bei Gartenpflanzen und Bekämpfungsmaßnahmen

Oft witterungsbedingt kann es bei Kulturpflanzen in Gärten zu einem mehr oder weniger starken Pilzbefall kommen. Darüber wird in Zeitungsmitteilungen berichtet.
Auf Birnenblättern werden durch den Pilz Birnenrost orangerote Flecke beobachtet Dieser lebt normalerweise auf kranken Wacholderbüschen. Es ist notwendig, die kranken Zweige zu entfernen. (67)
Wirksamer Schutz gegen Birnenrost ist das Entfernen der Wirtspflanze Wacholder aus den Gärten. (49)
Die Spritzfleckenkrankheit der Sauer- und Süßkirschen äußert sich in gelben vorzeitig abfallenden Blättern. Auch kleine violette- dunkelbraune Punkte auf den Blättern werden durch den Pilz verursacht. Empfehlung zur Bekämpfung ist das Zurückschneiden der Triebe und Kompostieren des Falllaubes, da die Pilze im Laub überwintern. (38)
Amerikanischer Mehltau auf den Triebspitzen und Früchten der Stachelbeeren ist durch einen schmutzig-weißen Belag mit schwarzen Punkten gekennzeichnet. Zur Bekämpfung werden Fungizide wie Netzschwefelpräparate empfohlen. Die Wartezeit bis zur Ernte beträgt 7 Tage.
Ein Austausch durch widerstandsfähige Sorten wäre auch eine Alternative. (68)
Sternrußtau bei Rosen zeigt sich im August durch schwarze Flecken auf den Blättern- ein Zeichen für eine Pilzerkrankung. Der Pilz überwintert in Trieben und abgeworfenen Blättern. Deshalb ist eine Beseitigung der Blätter und des Schnittgutes erforderlich. (69)
Die Rebenkrankheit vernichtete 2004 in Deutschland einen großen Teil der Trauben bis zum Totalausfall. Die Früchte können austrocknen und absterben, es zeigt sich eine rosarote Verfärbung (70), (71)
In nördlichen Regionen tritt als Schaderreger beim Wein Echter Mehltau, gekennzeichnet durch weißgraue, mehlige Blattüberzüge und durch das Aufplatzen von alten Beeren auf. Bei Befall sollten Schwefelpräparate angewendet werden. Auch Grauschimmel (mausgraue Belege) und Falscher Mehltau können den Wein schädigen. Eine Anwendung von Fungiziden ist erforderlich. (72)
Mehltau in Gurkenkulturen kann die Ernte vernichten, deshalb ist eine rechtzeitige Spritzung mit Fungiziden erforderlich, so mit Fosetyl Pilzfrei Bayer, Rosen- und Gemüse pilzfrei, Rospin oder Bio-Blatt –Mehltaumittel. (49)
Gesteinsmehl in Gärten angewendet erhöht die Widerstandsfähigkeit der Kulturen gegen Pilzkrankheiten. (73)
Freilandgurken sind durch Falschen Mehltau gefährdet, wobei Blattläuse und Tau den Befall fördern. Die Blätter der Gurkenpflanzen werden schlagartig schachbrettartig gelb gefleckt und es erfolgt durch den Pilzbefall die Totalwelke. Dieser Befall wird oft für Wassermangel gehalten. Eine Bekämpfung kann nur mit Pestiziden (Fungiziden) vorbeugend mit Ortiva und bei Befall mit Aliette WG erfolgen. Zu beachten ist, dass die Wartezeiten bezüglich des Erntetermins eingehalten werden. (74)
Pfingstrosen können auf den Blättern pilzliche Krankheitserreger aufweisen. Die Botrytis führen zur Blatt- und Stengelfäule, auf den Knospen bildet sich ein grauweißer Pilzrasen. Eine Ausbringung von Spritzmitteln ( Fungiziden) gegen Grauschimmel (Phytophthora)macht sich notwendig. (75)

3. Schädlingsbefall und Schädlingsbekämpfung im Bereich der Landwirtschaft

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf den Feldern hat sich zur Verhinderung von Verlusten durch Krankheiten, Schadorganismen und Unkräutern zur Erreichung einer Ertragsstabilität als notwendig erwiesen.
Im Norden Deutschlands breitet sich der Maiszünsler (Ostrinia nubilaris) aus, der große Schäden verursachen kann. Zur Bekämpfung sollten Insektizide appliziert werden oder durch genetisch veränderten Mais Resistenz gegen Schädlinge erreicht werden. (76)
Kartoffeln, die über Jahre auf gleicher Fläche angebaut werden zeigen Resistenz gegen Kartoffelnematoden und Kartoffelfäule. (77)
Durch die feuchte Witterung im Jahre 2004 hat der Pilzbefall bei Getreide im Bereich der Blätter, Halme und Wurzeln zugenommen. Als Empfehlung wird genannt, in den Monaten Mai und Juni Pestizide gegen Blatt- und Fußkrankheiten anzuwenden. (78)
Durch High-Tech-Geräte ist heute eine gezielte Unkrautbekämpfung auf den Feldern möglich. Während der Fahrt über den Acker werden von den Pflanzenschutzspritzgeräten die Unkräuter identifiziert durch Vergleich der „Live Bilder“ mit denen in der Datenbank gespeicherten Muster wird dann das passende Herbizid gespritzt. (79)
Ein Roboter „Eye Maize“ ist in der Erprobung, der die Felder wie ein elektronischer Landwirt befährt. Wo bisher Herbizide eingesetzt wurden oder Unkräuter per Hand entfernt wurden, sollen Roboter wirksam werden. Sie sollen über die Felder patroullieren, Unkraut entfernen, Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel gezielt ausbringen, nachdem sie die Mängel erkannt haben. (80)
Nachdem Anfang der 90er Jahre in Deutschland die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln mit Flugzeugen und Hubschraubern wegen der hohen Abdrift und der damit verbundenen Umweltbelastung untersagt wurde, erfolgt jetzt eine Zulassung von Insektizidausbringungen besonders auf Rapsfeldern durch Präzisionsflug einer neuen Flugzeuggeneration aus 20 Meter Höhe u.a. in Mecklenburg-Vorpommern. (81)
Durch die Anwendung der Gentechnologie könnte die Anwendung von Pestiziden stark reduziert werden. (50)
Gegenwärtig ist aber noch weltweit eine Steigende Tendenz in der Anwendung von Pestiziden zu verzeichnen. Das wird auch dadurch deutlich, dass u.a. die Bayer Tochter Bayer Crop Science in Monheim einen Anstieg im Umsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verzeichnen hat. (82)

4. Schadorganismen im Bereich der Forstwirtschaft und Bekämpfungsmaßnahmen

Sehr oft wird in der Presse über Waldschäden durch Schadorganismen berichtet.
Schädlingsplagen in Wäldern waren in dem heißen Sommer 2003 angesagt. Waldschädlinge wie Borkenkäfer, Blattläuse, Eichenprozessionsspinner, Moniermotten und Maikäfer breiteten sich aus. Es gibt keine Hinweise auf Insektizideinsatz. (83) 2004 zeigten sich im deutschen Wald Schädigungen durch Insektenplage und durch Schadstoffe, die zum Laub- und Nadelholzverlust führten. (84)
Eichen, Buchen und andere Laubbäume (auch Obstbäume) sind durch Maikäfer in einigen Teilen Deutschlands fast leergefressen worden. Lokal hat die Plage stark zugenommen. Zur Bekämpfung ist der Einsatz von Pestiziden verboten, da die nach 1945 eingesetzten DDT-Präparate zur Beeinträchtigung von Vögeln, Füchsen und Fischen führten. Es gibt auch keine wirksamen Biomittel. Erwähnt wird nur, dass Duftstoffe der Johannisbeeren die Maikäfer fern halten. (85),(86)
Die Larven (Raupen) des Eichenprozessionsspinners haben Härchen, die für den Menschen giftig sind. Durch Hautkontakt und Einatmen können heftige allergische Reaktionen auftreten. Beim Auftreten dieses Insekts in Wäldern und Parks ist daher Vorsicht geboten (Härchen haben noch nach einem Jahr allergische Wirkungen).(87)
In südhessischen Ortschaften sind die Eichenprozessionsspinner besonders stark an Waldrändern, Grünanlagen und Bäumen in Wohngebieten aufgetreten. Schädlingsbekämpfer versuchten unter Ganzkörperschutz und mit Vollatemschutzmasken die Schädlinge abzusaugen. Seit 2003 haben sich die Kleinschmetterlinge weiter nach Norden auf Grund der Wetteränderung ausgebreitet, so in Mörfelden-Walldorf südlich von Frankfurt/Main. Der Eichenprozessionsspinner liebt warm- trocknes Klima, das sich besonders in den Weinbaugebieten Deutschlands befindet und daher nimmt die Plage dort auch zu. Eine erfolgreiche Bekämpfung der Massenverbreitung lässt sich durch Anwendung von Häutungs-hemmern vornehmen. (88)
Der Befall von Holz durch Borkenkäfer (Buchdrucker) und Kupferstecher in Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten Jahren zugenommen, deshalb macht sich eine Überwachung der Fichten- und Kiefernwälder erforderlich, was auch an der Rötung der Nadeln und entblätterte Rinde zu erkennen ist. Zur Bekämpfung stehen keine chemischen Mittel zur Verfügung. Zur biologischen Bekämpfung wird die Nützlingsbegünstigung durch Anbringen von Nistkästen und Pflege der Ameisenhaufen empfohlen. (89), (90)
Kastanienmoniermotten sind besonders bei Rosskastanien zu gefährlichen Schädlingen geworden. Kennzeichen sind Flecke im unteren Bereich und braune Blätter. Das Laub sollte verbrannt und kompostiert werden. Durch Singvögel (Kohl-, Schanz- und Blaumeisen) könnte der Befall gestoppt werden. (91), (92)

5. Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt durch Schädlinge

Meldungen über die Zeckenausbreitung in Deutschland nehmen zu.
Im Sommer 2003 ist die Zahl der Erkrankungen durch Zeckenstiche enorm auf 270 Fälle (1991 nur 41 Fälle) angestiegen. Die sogenannten Holzböcke sind zum Teil Träger des Virus, das die Hirnhautentzündung hervorruft. Besonders sind im Frühsommer in Bayern, Hessen und Thüringen Fälle von Meningo Enzephalitis (FSME) bekannt geworden. In den Risikogebieten sollte durch Impfungen der Gefahr entgegengewirkt werden, der Verlauf der Krankheit zu schweren Schädigungen bis Todesfolge führen kann. (93), (159)
Durch die zunehmende allgemeine Erwärmung treten die Zecken immer weiter nach Norden auf und damit nimmt die Infektionsgefahr weiter zu. (94), (160)
Eine Ausstellung macht über die Auswirkungen von Zeckenstichen in Bildern im Ort Brieskow-Finkenheerd (Kreis Oberspree) die Besucher bekannt. Symptome wie Hautrötungen, Gelenkentzündungen, Muskellähmungen und Schwund von Fettgewebe für Lyme- Borreliose-Krankheit und Meningo Enzephalitis . Im Jahre 2004 wurden 4000 Borreliose-Fälle registriert, davon 130 in Brandenburg. Schon ab 7 0C sind Zecken aktiv d. h. von März bis Oktober. Nicht alle Menschen erkranken an Zeckenstichen. Zur Bekämpfung der Zecken im Wald gibt es kein Gift. (158)
Neben dem Zeckenbefall beim Menschen sind Hunde und Katzen betroffen. Es kann zur Borreliose-Übertragung kommen, prophylaktisch sollten daher den Tieren Antizecken-päparate verabreicht werden. (95)
Auch Zikaden können zu Lästlingen werden. So ist es in den Oststaaten der USA die „17 Jahre Zikade“, die alle 17 Jahre in Massen auftritt und zu starken Belästigungen führt.
Millionen Zikaden, die etwa 2,5 cm groß sind, treten an Bäumen und am Boden auf und schwirren, zirpen und surren. Nach der Eiablage in den Boden sterben sie. (96), (97)
Spinnenbefall hat an der Autobahn Karlsruhe- Basel durch die massenhafte Ausbildung von Netzen auch die automatischen Verkehrsregler überspannt. Es kam zu Fehlinformationen, Die Sensoren meldeten statt Sonnenschein Nebel. (98)

Wiederholt gingen Meldungen über Heuschreckenplagen durch die Medien, wobei wir meinen, die Schädlinge sind so weit weg und nicht in Europa. Doch das sieht heute zum Teil schon anders aus.
Heuschrecken als Schadorganismen können einen erheblichen ökonomischen Schaden anrichten. Binnen weniger Stunden können sie die Ernte großer Gebiete vernichten und jährlich Schäden von mehreren 100 Mio. Dollar anrichten. Besonders betroffen sind in Afrika die Länder Mauretanien, Gambia, Senegal, Mali, Niger und Nigeria. Gegen Schwärme von 800 Millionen Heuschrecken hilft nur ein Pestizideinsatz aus der Luft. (99)
Die Plage hat sich neuerdings in Richtung Libyen und Algerien verlagert. Die Bekämpfung mit Pestiziden befindet sich in einer kritischen Phase, es fehlen Gelder, die UNO ist gefragt Hilfe zu leisten. (100)
Auch Richtung Israel und Palästina von Westafrika kommend zogen die Heuschrecken. Da es sich um kleine Schwärme handelte, bestand keine Gefahr. (101)
Die Heuschrecken zogen über das Mittelmeer nach Zypern. Trotz Pestizideinsatz haben Millionen Heuschrecken im Westen des Landes Schäden angerichtet. Problematisch ist, dass sich die Heuscheckenschwärme am Tag über 200 Kilometer bewegen können. (102)
Von Afrika zogen die Heuschrecken auch auf die Kanaren, wo es förmlich zu einer Invasion kam. Besorgnis bestand für die Tomatenernte. Doch hielten sich die Schäden für die Landwirtschaft auf den Inseln in Grenzen. (103), (104)
Es wurden 100 bis 200 Millionen Heuschrecken geschätzt. Der Heuschreckenalarm konnte aufgehoben werden, da durch Regen und Stürme eine Vernichtung erfolgte. (105), (106)
Südeuropa, so Portugal, wurde von Heuschreckenschwärmen von Afrika kommend aufgesucht Diese wurden wiederum durch Regen und Stürme vernichtet. (105), (161)
In Australien breiten sich die sehr giftigen Aga-Kröten immer mehr nach Norden aus. Sie waren vor 70 Jahren ausgesetzt worden, um Schädlinge auf den Zuckerrohrfeldern zu bekämpfen. Jetzt sind sie zur Plage geworden und vernichten Nützlinge. Es wird u.a. vorgeschlagen, diese Kröten mit Golfschlägern zu töten. (162)

6. Probleme beim unsachgemäßen Umgang mit Pestiziden und Auswirkungen

Fragen zum sachgemäßen Umgang mit Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sind nach wie vor aktuell. Generell ist Vorsicht geboten, da bei nicht richtiger Anwendung z.B. von Herbiziden gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich sind. (107), (108)
Die Anwendung von Glyphosat-Herbiziden (Roundup, Touchdown) auf nicht gärtnerisch genutzten Flächen (Nichtkulturland) wie Gehwege, Ränder, Böschungen, Vorplätze u.a. erfordert Ausnahmegenehmigungen. Schon beim Kauf dieser Präparate besteht „Rezeptpflicht“. Auch diuronhaltige Präparate (Unkraut Ex, Ustinex G, Vorox G) sind in Haus- und Kleingärten grundsätzlich verboten. (109)
Aus Umfrageergebnissen bei etwa 1000 Landwirten zum Umgang mit Pestiziden geht hervor, dass sie mit diesen schlampig umgehen. So erklärte ein Drittel, dass es beim Einfüllen der Spritzbrühe auf dem Hof immer zu Überschwappungen kommt, so der Industrieverband Agrar (IVA). (Diese Erfahrungen haben wir in den letzten Jahren bei Untersuchungen in Nordostdeutschland nicht gemacht.) (110)
Aufhorchen lässt auch die Meldung über die unsachgemäße Lagerung eines Blausäure-Präparates (Zyklon B) auf einem Dachboden. Begasungsmittel mit Blausäure waren in der DDR als Cyanol und in der BRD Cyanosil in der Schädlingsbekämpfung im Einsatz. (111)
Positiv auf den Umgang mit Schädlingsbekämpfungsmitteln wird sich die Tatsache auswirken, dass ab 1.8. 2004 der Schädlingsbekämpfer wieder Ausbildungsberuf ist. (112)
Ein aufsehenerregendes Beispiel für den sorglosen Umgang mit Pflanzenschutzmittelresten in Lagerräumen ist der sogenannte Nitrofen-Skandal von Malchin, der seit Sommer 2003 immer wieder zu Pressemeldungen führt.
Getreide wurde in Hallen gelagert in denen Jahre zuvor Pflanzenschutzmittel aufbewahrt wurden, darunter das Herbizid Nitrofen, das als gesundheitsschädlich und krebserregend gilt und bereits verboten wurde.
Es wurde später festgestellt, dass mit Nitrofen belastetes Getreide „nicht nachweisbar die Gesundheit konkret gefährde.“ (113)
Ohne strafrechtliche Konsequenzen bleibt, da das „Pestizidgetreide“ nur als Ordnungs-widrigkeit eingestuft wurde. Anderseits mussten Tausende Hühner, die mit diesem Getreide gefüttert wurden, getötet werden, weil auch geringe Dosen gesundheitsbeeinträchtigend sein können. Es besteht ein Risiko bei der Aufnahme mit Lebensmitteln. (114) , (115)
Das mit Nitrofen belastete Getreide aus Malchin, etwa 1500 t, wurde in Mecklenburg verbrannt. (116) (155)
Erneut forderten Biobauern Schadenersatz für das durch Nitrofenrückstände nachgewiesene Nitrofen im Geflügel und in Eiern von der Saat- und Pflanzgut AG Neubrandenburg. Damals wurden 400 Agrarbetriebe gesperrt nach der Verfütterung von Getreide aus der Lagerhalle Malchin. (117), (118)
Nitrofenspuren wurden auch im Getreide einer Außenstelle, eine ehemalige Möbelhalle, des Malchiner Lagers nachgewiesen. (119)
Auch wurden Abbauprodukte der Pflanzenschutzmittel, die Dioxine, bei einem Thüringer Futtermittelhersteller gefunden. Der Grenzwert wurde 10 Fach überschritten. Das Schweinefleisch, das von Tieren stammte, die mit diesen Futtermitteln gemästet wurden, wies Belastungen durch Dioxine auf, die den Grenzwert um das doppelte überschritten. (120)
Die EU-Kommission hat auf den Nitrofenskandal reagiert. Da auch Getreidelager in anderen Ländern, besonders Osteuropas, bekannt sind, die durch Pestizide belastet sind. In Altlagern von Rumänien wurde die Vernichtung von 1000 t Pflanzenschutzmittel kofinanziert. (121)

7. Meldungen über Schäden durch Pestizide in der Umwelt

Im Frühjahr 2005 starben in Mecklenburg-Vorpommern Seeadler durch die Aufnahme von illegal ausgelegten Giftködern (nachgewiesen wurde der Wirkstoff Carbofuran). Dieses Pestizid wird als Insektizid zur Bekämpfung von Bodenwürmern als Granulat ausgebracht. Es wurde aber in spezielle Fleischköder eingearbeitet und wahrscheinlich gegen Füchse, Marder und Krähen angewendet. (122)
Seit 2003 sind 10 Seeadler gestorben. Die Verursacher konnten noch nicht ermittelt werden.(123), (124), (125), (126), (127)
Durch den unsachgemäßen Umgang mit Schädlingsbekämpfungsmitteln im Naturschutzgebiet Grambower Moor bei Schwerin wurden 35 streng geschützte Kraniche getötet. Ursache war Mäusegift in Weizen zur Bekämpfung von Haus- und Wühlmäusen im Acker-, Obst- und Zierpflanzenanbau. Es besteht eine grobe Fahrlässigkeit gegen die Bestimmungen des Natur-schutzgesetzes, da für Vögel giftige Schädlingsbekämpfungsmittel nur in verdeckten Löchern angewendet werden dürfen. (128)
Festgestellt wurde auch Köderweizen mit Zinkphosphid, der auch nur unterirdisch angewendet werden darf, da daraus das sehr giftige Gas Phosphin (PH3) freigesetzt wird und zur Tötung der Kraniche führte.(129)
Der in Haus- und Kleingärten verwendete Wirkstoff Diuren wurde im Grundwasser und Glyphosat im Oberflächenwasser nachgewiesen. Es handelt sich um für nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel ab 1.8.2003 in Kleingärten. (109)
Straßenbäume wurden gezielt mit Pflanzenschutzmittel (Herbizid gegen breitblättrige Unkräuter) „behandelt“, um sie zum Absterben zu bringen. (130)
Das Fischsterben in einem Fluss im Krüger-Nationalpark/Südafrika ist u. a. auf Pestizid-Eintrag zurückzuführen. (131)
Umweltgifte, darunter auch PCB und DDT haben die Abwehrkräfte der Eisbären in freier Natur geschwächt. Blutuntersuchungen bei Eisbären zeigten diese Belastungen. Das DDT ist während seiner Anwendungszeit über den ganzen Globus verbreitet worden.(157)
Bei einer Havarie vor der niederländischen Küste verlor ein Frachter Fässer mit Pestiziden. Sie sollen vom Grund geborgen werden, so die Mitteilungen in der Presse. (132), (133), (134)
Pflanzenschutzmittel in Kanistern und Fässern im Werte von 16000 Euro wurden aus einer Lagerhalle in Mecklenburg-Vorpommern entwendet. (135)
Des weiteren wurden aus einer Lagerhalle in Lützow/Mecklenburg 20 Kartons mit Pestiziden im Wert von 14000 Euro gestohlen. (136)

8. Pestizidbelastungen in Nahrungsmitteln

In der Vergangenheit wurde vielfach über Belastungen von Nahrungsmitteln durch Pestizidrückstände in den Medien berichtet.
Die Ursache für die Belastungen könnte in der Nichteinhaltung der Anwendervorschriften für Pestizide liegen, d. h. Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Anwenderkonzentrationen und der festgelegten Wartezeiten (Zeitraum zwischen letzter Pestizidanwendung und dem Erntetermin).
Deutsches Obst und Gemüse ist laut Untersuchungen gesünder als die Importe. Die Belastung durch Schwermetalle, Nitrate und Pestizide (Insektizide, Fungizide) ist bei Importen bedeutend höher. Die Bioprodukte waren weitgehend schadstofffrei. (137)
Weintrauben aus konventionellem Anbau sind nach Greenpeace-Untersuchungen stärker mit Pestiziden belastet. Bei 26 % der getesteten Tafeltrauben waren die Grenzwerte überschritten. 19,6 % der Proben enthielten Rückstände. Nur eine Probe war rückstandsfrei. (138)
Eine weitere Untersuchung ergab bei importierten Weintrauben, dass von 38 Proben 36 Rückstände aufwiesen. 15 % überschritten den zulässigen Grenzwert. Von 300 möglichen Wirkstoffen in Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln wurden 43 gefunden. Ohne Rückstände waren nur 2 % der Weintrauben. (139)
Ebenfalls nach Angaben von Greenpeace ist Salat aus konventionellem Anbau mit Pestiziden und Nitrat belastet. Bei 5 von 21 Kopf-, Eisberg- und Rucolasalat -Proben wurden die Grenzwerte erreicht bzw. überschritten sogar bis 36 Fach die in den Handelsketten angeboten wurden. Als Ursache wurde genannt, das zu stark in den Gewächshäusern „gespritzt“ wird. Die Produkte mussten vom Markt genommen werden. (140)
Erdbeeren auf Supermärkten aus Spanien und Marokko waren zu 93 % durch Pestizide belastet, davon 70 % der 27 Proben mehrfach z.T. durch 5 Pestizide. (141)
Wegen der zunehmenden Belastung der Sommerfrüchte aus dem Ausland durch Pflanzenschutzmittel wird die Empfehlung gegeben, sich auf einheimische Saisonfrüchte umzustellen. (142)
Frisch importierte Erdbeeren hatten in Mecklenburg-Vorpommern in 4 von 41 Proben Belastungen durch Pestizide, davon eine mit Überschreitung des Grenzwertes. (Ohne Angabe der Pestizide) (143)
Die Umweltorganisation Greenpeace warnt vor Pestizidrückständen in Johannis- und Stachelbeeren. In 89 % der konventionell angebauten Strauchbeeren von 6 großen deutschen Supermärkten wurden Pestizidrückstände gefunden, davon waren bei 11% die Grenzwerte überschritten. Mehr als zwei drittel der Proben enthielten ein Giftcocktail aus bis zu 7 Pestiziden. In den 31 untersuchten Proben wurden 20 Pflanzenschutzmittel nachgewiesen, die zum Teil auch krebserregend sein können.
Der Industrieverband Agrar wies die Kritik zurück, da die Abweichungen normal sind und im „grünen Bereich“ liegen. Bei richtiger Anwendung der Pflanzenschutzmittel sind höhere Belastungen nicht zu erwarten. (144)
Paprikapulver aus Ungarn ist auf Grund unsachgemäßer Lagerung nach Aspergillus- Pilz-befall mit dem sehr giftigen Pilzgift Aflatoxin belastet. (145)
Durch das Pflanzenschutzmittel Chlormequat (Herbizid) war die Babykostnahrung der Firma Holle baby food GmbH belastet. Eine Rückrufaktion wurde eingeleitet, obwohl bei den sehr geringen Rückstandsmengen „keine Gesundheitsgefahren“ bestanden. (145)
Während der Stillzeit nehmen Babys 300 verschiedene Giftstoffe mit der Muttermilch auf, darunter auch Spuren des längst verbotenen Insektizids DDT aus dem Fettdepot der Mutter. (147)
In Mecklenburg-Vorpommern werden neue Grenzwerte für Belastungen durch Pflanzen-schutzmittel für Obst und Gemüse angestrebt. 2003 wurden für einheimische Produkte keine Grenzwert-Überschreitungen festgestellt. Nach integriert kontrolliertem Anbau waren 90 % der Obst- und 85 % des Freilandgemüses mit reduziertem Pestizideinsatz erzeugt worden.
Belastete Proben, zum Teil mehrfachbelastet, stammten dabei nicht aus Deutschland.
Gefordert wird eine Summenhöchstmenge an Pestizidrückständen als Grenzwert. Die Rückstände verschiedener Pflanzenschutzmittel sollten addiert betrachtet als tolerierbare Höchstmenge. bewertet werden.(148)
Auch das Trinkwasser aus dem Grundwasser ist durch giftige Substanzen, darunter auch Pestizide aus der Landwirtschaft belastet. Dazu wollen die EU- Länder durch den Schutz der Trinkwasserressource eine Rahmenschutzrichtlinie (WRRL) bis 2005 herausbringen. Ziel ist es, für Pestizide den Nullwert einzuführen. Für die Entfernung von einem Kilogramm Pestizide aus dem Trinkwasser entstehen Kosten von 150000 Euro. (149)

9. Vergiftungen und Erkrankungen durch Pestizidaufnahme

Die Ursache von Vergiftungen und Erkrankungen durch Pestizidaufnahme ist gewöhnlich in dem unsachgemäßen Umgang mit Pestiziden oder auch in der Suizid-Absicht zu sehen.
Giftige Substanzen, vermutlich Schädlingsbekämpfungsmittelrückstände, in einem Klassenraum in einer deutschen Schule waren die Ursache für Übelkeit und Atem-beschwerden. Der Gesamthintergrund war bisher noch unklar. (150)
Nach unsachgemäßer Anwendung von Rattengift in einem Kindergarten in Chabarowsk/ Russland hatten Kinder Kontakt mit dem Gift, wobei 16 von ihnen mit Ver-giftungserscheinungen in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. (151)
Beschrieben wurde in einer Pressemeldung, dass Raumspray mit synthetischen Giften,
so u.a. mit Pyrethroiden, zu Haut- und Schleimhautreizungen führten. (Wahrscheinlich unsachgemäße Anwendung, da diese Symptome für Pyretroide bekannt sind.) (8)
Mit der Tötungsabsicht hatte eine Frau in Mecklenburg-Vorpommern eine Sud aus Zigaretten, Stechapfel und Ratten/Mäusegift gekocht und dem Ehemann in den Kaffe gegeben. Er soll darauf über Blut im Stuhl, ständige Krämpfe, Erbrechen, Schluckbeschwerden und Un-wohlsein geklagt haben. Der Mann überlebte. (152)
Die Indizien wurden dann aber nicht eindeutig bewiesen und die Frau ist wieder frei. (153)
Flourverbindungen in Holzschutzmitteln, die auch in Räumen angewendet wurden, haben z.T. kanzerogene Eigenschaften. (154)

10. Quellen

(1) OV: 48000 Tierarten aufgelistet. DDP, Nordkurier 17. 6.2004
(2) OV: Von Kakerlaken heimgesucht. DPA, Nordkurier 25.6. 2004
(3) Levinghaus, P : Kakerlaken bereits ein Fall fürs Militär. DDP, Nordkurier 17.6. 2005
(4) OV: Lavendel oder Zedernholz hält Motten von Kleidern fern. DDP, Nordkurier 17.5.2004
(5) OV: Entzug der Nahrungsquelle vertreibt Ameisen aus der Küche. Nordkurier 11.7. 2005
(6) OV: Flöhe im Rundfunkstudio. DPA, Nordkurier 26.8.2004
(7) OV: Zerstörerische Termiten. DPA, Nordkurier 16.6.2004
(8) Neumann, E. : Abwehr gegen stechende Plagegeister. DDP, Nordkurier 1.6.2004
(9) Scherer, J.: Wespen sind sensibel und wetterfühlig. Nordkurier 29.7 2004
(10) Hentschel, A : Schwarz-gelbe Attacken gegen Pflaumenkuchen. AFP, Nordkurier 4.8. 2004
(11) OV: Wespen bauen ihrer Nester. DPA , Nordkurier 18.7. 2005
(12) OV: Hochsaison für „Gartenpolizei“ Anzeigenkurier 4.8. 2005
(13) OV: Wespen greifen an. AFP, Nordkurier 5.5. 2004
(14) OV: Bienen belagern Dorf drei Tage lang. DPA, Nordkurier 26.5. 2005
(15) OV: Bienen jagen Paar in den Jordan. DPA, Nordkurier 16.6. 2005
(16) OV: Skorpion-Alarm in Mailand. DPA, Nordkurier 19.5. 2004
(17) OV: Hausstaubmilben lieben Feuchtigkeit. DDP, Nordkurier 12.7. 2004
(18) OV: Schädlingsbekämpfung per Fliegenklatsche. DPA, Nordkurier 8.3. 2004
(19) Haake, G. : Fette Bissen für haarige Biester. Nordkurier 10.11.2004
(20) OV: Eulen gegen Rattenplage. AFP, Nordkurier 22.6. 2004
(21) Voigt, K.P.: Wenn den Eulen die Mäuse fehlen. DDP, Nordkurier 15.7. 2004
(22) Neumann, E. : Natürliche Feinde in lausigen Zeiten. Nordkurier 26.7.2004
(23) OV: Mäuseplage auf der Akropolis. DPA, Nordkurier 21.5. 2005
(24) Neumann, E. : Unterschätzte Schimmelgefahr an Wänden. Nordkurier 28.8. 2004
(25) Huster, S.: Regelmäßiges Lüften verhindert Schimmel. Nordkurier 5.2. 2005
(26) OV: Auslüften des Kellers gegen Schimmel. DDP, Nordkurier 11.6. 2005
(27) Fischer, R.: Gesundheitsgefahren klein gehalten. Nordkurier 16.7. 2005
(28) OV: Gute Luft durch Möbel aus Massivholz. DPA, Nordkurier 18.9. 2004
(29) OV: Millionen Blattläuse im Grünen. DPA, Nordkurier 1.6. 2004
(30) Bender, D.: Schwebfliege frisst Blattläuse von den Rosen. Nordkurier 21.3. 2005
(31) OV: „Brühe“ aus Brennnessel vertreibt Blattläuse. PPL, Nordkurier 26.7.2005
(32) OV: Nützliche Schwebfliege. AID, Nordkurier 22.3,2004
(33) N. in der Beeck: Insekten können Chemie ersetzen. Nordkurier 6.5. 2003
(34) OV: Farnbrühe vertreibt Blattläuse. DDP, Nordkurier 28.6. 2004
(35) OV: Wandelröschen wechseln ihr Aussehen. Nordkurier 11.5. 2005
(36) OV: Unbekannte Fliegenart entdeckt. DDP, Nordkurier 31.3. 2005
(37) N. und G.: Durchlöcherte Engelstrompete. Nordkurier 14.6. 2004
(38) OV: Unreife Brombeeren durch Milben. Nordkurier 11.8. 2003
(39) OV: Kirschblätter fallen vorzeitig vom Baum. Nordkurier 9.8. 2004
(40) Hautlosen, N. u. G.: Leimringe an Bäumen schützen vor Frostspanner. Nordkurier 6.9. 2004
(41) OV: Leimringe gegen Frostspanner. Nordkurier 4.10. 2004
(42) OV: Käfer zerstören Sträucher. Nordkurier 26.2. 2005
(43) OV: Netze wehren Fliegen ab. DDP, Nordkurier 4.4. 2005
(44) OV: Netze statt chemische Keule. Nordkurier 18.4. 2005
(45) OV: Gegen Netzwanzen-Larven hilft bereits ein scharfer Wasserstrahl. Nordkurier 30.5. 2005
(46) OV: Mit Spritzmitteln gegen Schädlinge sorgfältig umgehen. DDP, Nordkurier 10.1. 2005
(47) OV: Fallen mindern Schaden durch Fliegen. DDP, Nordkurier 27.6. 2005
(48) OV: Fadenwürmer sollen Blüten der Kirschbäume retten. DPA, Nordkurier 6.5. 2005
(49) OV: Obstbäume sind oft von Krankheiten bedroht. Nordkurier 15.4. 2005
(50) OV: Gartenlaubkäfer bedroht auch in diesem Jahr den Rasen. Nordkurier 12.7 2004
(51) OV: Nematoden können jetzt Rasenschädlinge bekämpfen. Nordkurier 9.8. 2004
(52) OV: Gefräßiger Schädling unterm Rasen. Nordkurier 11.7. 2004
(53) OV: Alternative zur „chemischen Keule“. Nordkurier 9.7. 2004
(54) Huster, S.: In stetem Einklang mit der Natur. DDP, Nordkurier 22.8.2005
(55) OV: Wir arbeiten gezielter Mecklenburg- Vorpommern ist beispielgebend. Uecker Randow Blitz 5.9. 2004
(56) Beeck, in der N.: Hundehaare sollen Wühlmäuse vertreiben. DDP, Nordkurier 14.7. 2003
(57) Busch, P.: Ärger mit den Wühlmäusen im Garten. Nordkurier 17.5. 2005
(58) OV: Gestank gegen Ratten. DPA, Nordkurier 10.9. 2004
(59) OV: Krach gegen Maulwürfe. DDP, Nordkurier 4.4. 2005
(60) OV: „Buddelfink“ kann sehen. DDP, Nordkurier 14.5. 2005
(61) OV: Vorsicht, Schnecken kommen nachts. Frühzeitige Bekämpfung verhindert Befall. Uecker-Randow Kleeblatt 4.5.2004
(62) OV: Bierfallen ziehen Schnecken magisch an. Nordkurier 12.7. 2004
(63) OV: Schnecken legen Eier oft unter Kompost. DDP, Nordkurier 15.11.2004
(64) Neumann, E.: Gärtner Plagegeistern auf der Spur. Nordkurier 2.6.2003
(65) OV: Giftige Pflanzen auf dem Speiseplan. DDP, Nordkurier 30.5.2005
(66) OV: Schnecken ausgetrickst. Nordkurier 11.7.2005
(67) OV: Wacholder trägt Erreger des Birnengitterrostes. Nordkurier 19.5. 2003
(68) OV: Mehltau an den Stachelbeeren erfordert Schnitt. Nordkurier 16.6. 2005
(69) OV: Sternrußtau lässt die Rosen schäbig aussehen. DDP, Nordkurier 23.8.2004
(70) OV: Schwarzfäule vernichtet Ernte. DPA, Nordkurier 26.8.2004
(71) OV: „Rostspitzigkeit beim Rasen durch Stickstoffmangel. Nordkurier 6.9. 2004
(72) OV: Gärtner im Norden sollten robuste Weinsorten wählen. Nordkurier 11.7. 2005
(73) Busch, P.: Gute Ernten durch Gesteinsmehl. Nordkurier 29.11. 2004
(74) OV: Freilandgurken gefährdet durch Falschen Mehltau. Nordkurier 8.8. 2005
(75) Busch, P.: Wenn Pfingstrosen vor der Blüte welken. Nordkurier 13.6. 2005
(76) Spreemann, J. : Mit Genen gegen grau-braune Schädlinge. Nordkurier 18.2. 2005
(77) OV: Resistente Kartoffeln. Nordkurier 21.3. 2005
(78) OV: In diesem Jahr vermehrt Fußkrankheiten. Nordkurier 30.7. 2004
(79) OV: Intelligente Giftspritze. DPA, Nordkurier 19.8. 2003
(80) OV: Roboter soll Schädlinge auf Feldern vernichten. Nordkurier 6.8. 2005
(81) Offel, E.: Gelbe Hummel brummt wieder über die Felder. DDP, Nordkurier 25.5.2004
(82) OV: Bayer blüht auf. DPA, Nordkurier 2.9. 2004
(83) Lewinghaus, P.: Wäldern droht gewaltige Schädlingsplage. Nordkurier 28.5. 2004
(84) OV: Wald krank wie seit Jahren nicht mehr. DDP, Nordkurier 8.11. 2004
(85) Büttner, G.: Erlinge bescheren Obstbau Rohstoffkrise. Nordkurier 11.5. 2004
(86) Wegener, K.: Nicht nur geliebter Sumsemann. Nordkurier 22.5. 2004
(87) OV: Nachtfalterraupen können Allergien auslösen. WID, Nordkurier 21.6. 2005
(88) Heisner, G.: Gefahr droht aus Tausenden Härchen. DDP, Nordkurier 5.8. 2005
(89) Nitsch, R.: Buchdrucker und Nonnen werden in Schach gehalten. Nordkurier 26.6.2004
(90) OV: Einstiche verraten Borkenkäferbefall. DDP, Nordkurier 7.2. 2005
(91) OV: Parasiten verzweifeln an heißen Kronen. DDP, Nordkurier 10.8.2004
(92) OV: Vögel kontra Moniermotten. KHE , Nordmagazin 2.9. 2003
(93) OV: Zeckengefahr lauert vor allem im Süden. DPA, Nordkurier 26.4. 2005
(94) OV: Zecken im Norden immer gefährlicher. AFP, Nordkurier 4.6. 2005
(95) OV: Auch Bello vor Zecken geschützt. Nordkurier 15.4. 2005
(96) OV: Millionen rote Augen. Nordkurier 17.5. 2004
(97) Chwallek, G.: Washington droht eine tierische Invasion. DPA, Nordkurier 14.4.2004
(98) OV: Verwindende Spinnen. DPA, Nordkurier 2.6. 2004
(99) Kottermann, U.: Heuschrecken hinterlassen kahle Felder. Nordkurier 21.8. 2004
(100) OV: Plage wandert. DPA, Nordkurier 14.10. 2004
(101) OV: Plagegeister ziehen weiter. DPA, Nordkurier 20.11. 2004
(102) OV: Millionen Heuschrecken fallen über Mittelmeerinsel Zypern her. DPA, Nordkurier 5.11. 2004
(103) OV: Heuschrecken auf den Kanaren. DPA, Nordkurier 29.11. 2004
(104) OV: Heuschrecken verschonen Kanaren-Inseln. DPA, Nordkurier 30.11. 2004
(105) OV: Heuschrecken erreichen nun Portugal. DPA, AFP, Nordkurier 2.12. 2004
(106) OV: Plage lässt nach. DPA, Nordkurier 3.12. 2004
(107) OV: Vom Apfelwickler bis Birnenrost. Anzeigenkurier 18.4. 2004
(108) OV: Fachmann warnt vor Umgang mit Herbiziden im Garten. Nordkurier 23.3.2004
(109) OV: Herbizidverkauf weiter eingeschränkt. Nordkurier 6.10. 2003
(110) OV: Schlampiger Umgang mit Pestiziden. Nordkurier 29.7. 2002
(111) OV: Zyklon B gefunden. Nordkurier 5.2. 2005
(112) Oeder, J.: Nicht nur mit der Giftspritze unterwegs. AFP, Nordkurier 15.10. 2004
(113) OV: Nitrofen-Skandal ohne juristische Konsequenzen. DPA, Nordkurier 10.4. 2004
(114) OV: Skandal um Nitrofen ohne Konsequenzen. DPA, Nordkurier 15.4. 2004
(115) OV: Foodwatch legt nach bei Nitrofen-Affäre. DPA, Nordkurier 28.4. 2004
(116) OV: Fugema beklagt Nitrofen-Schaden. MSP, Nordkurier 4.2. 2003
(117) OV: Bauer erhält Schadensersatz. Nordkurier 4.6. 2005
(118) OV: Nitrofen: Bauern klagen auf Schadensersatz. DPA, Nordkurier 29.6.2005
(119) OV: Nitrofen-Spuren in weiterer Malchiner Halle. MSP, Nordkurier 19.10. 2002
(120) OV: Thüringer Futtermittel mit Dioxin. DPA, Nordkurier 8.2. 2003
(121) OV: EU bezahlt Pestizid-Abbau. DPA, Nordkurier 24.9. 2002
(122) OV: Rätselhafter Tod: Seeadler sterben an giftigen Ködern. DDP, Nordkurier 20.3. 2004
(123) OV: Mysteriöses Sterben. Nordkurier 16.7. 2005
(124) OV: Carbofuran gesucht. Nordkurier 26.2. 2005
(125) OV: Präparierte Hausgans offenbar Todesursache für Seeadler. DPA, Nordkurier 18.2. 2005
(126) OV: Keine Gift-Spur. DPA, Nordkurier 23.2. 2005
(127) OV: Wagun: Erneut tote Greifvögel. Nordkurier 8.3. 2005
(128) OV: Schon wieder tote Kraniche gefunden. DDP, Nordkurier 3.4. 2004
(129) OV: Giftweizen Schuld. DPA, Nordkurier 6.4. 2004
(130) OV: Unbekannte füllen Gift in Baumstämme. Nordkurier 15.2. 2005
(131) OV: Plötzliches Fischsterben. DPA, Nordkurier 30.1. 2004
(132) OV: Giftfässer gefunden. DDP, Nordkurier 31.12.2003
(133) OV: Bergung von Giftcontainern abgebrochen. Nordkurier 5.1. 2004
(134) OV: Giftfässer gefunden. DDP, Nordkurier 31.12. 2004
(135) OV: Chemikalien geklaut. DPA, Nordkurier 19.5. 2005
(136) OV: Pestizide gestohlen. DDP; Nordkurier 24.5. 2005
(137) OV: Deutsches Obst nicht gesünder. AFP, Nordkurier 6.9. 2004
(138) OV: Trauben mit Giften belastet. DPA, Nordkurier 22.9. 2004
(139) OV: Belatete Weintrauben. DPA, Nordkurier 16.12. 2004
(140) OV: Greenpeace entdeckt in Salaten giftige Pestizide und Nitrat. DPA, Nordkurier 14.12. 2004
(141) OV: Erdbeeren belastet. AFP, Nordkurier 276.3. 2005
(142) OV: Warten auf Saisonfrüchte. Nordkurier 15.4. 2005
(143) OV: Belastete Erdbeeren. DPA, Nordkurier 3.4. 2004
(144) OV: Greenpeace warnt vor Pestiziden in Beeren. AFP , Nordkurier 26.7.2005
(145) Lauer, K.: Paprika-Krise versetzt Ungarn in Panik. Nordkurier 29.19. 2994
(146) OV: Babykost- Rückruf. DPA, Nordkurier 19.4. 2002
(147) OV: Babys saugen gefährlichen Mix aus Chemikalien schon mit der Muttermilch auf. DPA, Nordkurier 15.6. 2005
(148) OV: Minister lobt sicheres Obst und Gemüse aus dem Land. DPA Nordkurier 7.8. 2004
(149) OV: EU-Abgeordneter erhält Wasserflasche. Nordkurier 15.1. 2005
(150) OV: Giftige Substanzen im Klassenraum. DDP, Nordkurier 11.12. 2002
(151) OV: 16 Kinder vergiftet. DPA, Nordkurier 3.5. 2004
(152) OV: Rattengift für scheidungswilligen Mann. DDP, Nordkurier 11.7. 2005
(153) Spreemann, A.: „Giftmischer- Prozess“ endet mit erwartetem Freispruch. Nordkurier 21.7. 2005
(154) OV: Gift weit verbreitet. DPA, Nordkurier 30.1. 2004
(155) OV: Getreide wird verbrannt. DPA, Nordkurier 4.2. 2003
(156) OV: Kartoffeln und Runkelrüben sind Lockmittel. DDP, Nordkurier 6.5. 2003
(157) OV: Gifte bedrohen Eisbären. DPA, Nordkurier 18.9.2004
(158) Bederka, J.: Zecken werden bereits ab 7 Grad Celsius aktiv. Nordkurier 2004
(159) OV: Zecken schlagen vermehrt zu. DPA, Nordkurier 28.4. 2004
(160) Der Holzbock lauert wieder im Gebüsch. Nordkurier 17.5. 2005
(161) OV: Plage hält an. Nordkurier 1.12. 2004
(162) OV: Golfschläger-Einsatz gegen giftige Frösche. DPA, Nordkurier 15.4.2005

Zusammengetragen und verfaßt von Herrn Dr. Egon Krüger, 17309 Pasewalk

 
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